Wer im Sommer gegen Starkregen und Rückstau richtig versichert sein möchte, muss jetzt unter Umständen handeln um im Ernstfall nicht auf dem finanziellen Schaden sitzen zu bleiben. Wenn der Keller bereits unter Wasser steht, ist es zu spät. Denn ein auch brennendes Haus kann nicht mehr versichert werden. Zudem gibt es Wartezeiten bei Abschluss einer „Elementarversicherung“, die einem bei Naturgewalten, wie Starkregen und Überschwemmung schützt. Solche Wartezeiten bei Versicherungen sind auch in anderen Bereich üblich und betragen bei der Wohngebäudeversicherung bis zu 3 Monate.

Bei Abschluss einer Wohngebäudeversicherung über die Feuersozietät oder wenn ein bestehender Vertrag bei der Feuersozietät erweitert wird, beträgt die Wartezeit bei Einschluss der „Elementarschäden“ beispielsweise nur 14 Tage.

Für Hausbesitzer bedeutet das: Wollen sie die finanzielle Folgen bei Ihrem Wohngebäude durch Überschwemmung durch Starkregen oder auch Hochwasser absichern, sollten sie das vor der Starkregenperiode tun. Die fängt statistisch ab Mai an und hat im Juli ihren Höhepunkt. Durch den Klimawandel können Unwetter in Zukunft häufiger auch schon häufiger oder schon im April auftreten.

Welche Kosten werden übernommen: Die Versicherungen ersetzen in der Regel die Kosten für Trockenlegung und Sanierung/ Wiederherrichtung des Gebäudes zum Wiederaufbauwert sowie auch Nebenkosten bis hin zu Kosten für eine alternative Unterkunft, wenn man zu Hause nicht mehr wohnen kann. Prüfen Sie daher Ihren Vertrag ob „Elementarschäden“ mitversichert sind und auch, ob eine aktuelle Wertermittlung Ihres Wohngebäudes vorliegt. (Quelle/Ausschnitte www.GDV.de 2019)